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Schiedsverfahren, Schlichtung, Mediation

Langjährige Erfahrung als Mediator und Schiedsrichter in nationalen und internationalen Schiedsverfahren insbesondere im Anlagenbau und Stahlbau.

Schiedsverfahren haben sich als Alternative zu den zu lange dauernden Verfahren vor den staatlichen Gerichten bewährt. Seit vielen Jahren aktive Mitwirkung in der nationalen und internationalen Schiedsgerichtsbarkeit.

Mediation: Die Einbeziehung eines neutralen und sachkundigen Dritten erleichtert es den Parteien, Lösungen für ihre Konflikte zu erarbeiten, auch wenn die Emotionen hoch gehen. Dazu bedarf einer qualifizierten Ausbildung, Erfahrung, ständiger Beschäftigung mit dem Thema Konfliktbearbeitung.

Die Schlichtung trägt Züge beider Streitbeilegungsverfahren. Die Experten-Schlichtung und die Adjudikation bieten sich an Second Opinion: Manchmal genügt zur Konfliktbeilegung der professionelle Rat eines bisher nicht beteiligten Dritten, als Berater oder Gutachter.

Prägnante Informationen und praktische Erfahrung zu allen Formen der außergerichtlichen Streitbeilegung ( ADR) finden sich in dem aktuellen Buch:

So funktioniert Mediation im Planen + Bauen
Hammacher/Erzigkeit/Sage, 3. überarbeitete und ergänzte Auflage, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-8348-1515-6,
Verlag: Springer Vieweg

 

Schiedsverfahren

Solides juristisches Wissen, verbunden mit praktischer Erfahrung aus Wirtschaft und Industrie, Mediationskompetenz und Sprachkenntnissen

Schiedsverfahren nach nationalen und internationalen Schiedsordnungen (DIS, UNCITRAL, ICC) sowie adhoc-Schiedsverfahren nach ZPO, als Vorsitzender des Schiedsgerichts (1), als Einzelschiedsrichter (1) und Mitschiedsrichter ( 4 nationale Schiedsverfahren und 3 internationale Verfahren, Schwerpunkte der Entscheidungen: Störungen in der Auftragsabwicklung, höchster Streitwert: EUR 250 Mio (Investorengruppe ./. deutsche Großstadt) ca. 10 Schiedsverfahren als inhouse-counsel

Mitglied der DIS Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V., gelistet in der Liste der Schiedsrichter

Mitglied der ARGE Baurecht des Deutschen Anwaltsvereins, gelistet auf der Schlichter- und Schiedsrichterliste der SOBau

Schlichtung

  • Gerichtlich anerkannte Gütestelle gem. § 794 Abs.1 Ziff. 1 ZPO, § 22 AGGVG
    zugelassen durch das Landgericht Heidelberg mit überregionaler Zuständigkeit seit 2006-09-11
    Hinweis: Der Güteantrag ist direkt bei Rechtsanwalt Dr. Hammacher zu stellen !
    Hemmung der Verjährung durch Veranlassung der Bekanntgabe des Güteantrags, § 204 Nr.4 BGB
    Vollstreckbarkeit eines vor der Gütestelle abgeschlossenen Vergleichs
    Mehr auch auf dem Justizportal des Justizministers von Baden-Württemberg unter „Schlichten statt Richten“
  • Gelistet bei der IHK Karlsruhe
    Schlichtungs- und Mediationsstelle für kaufmännische Angelegenheiten
  • Eingetragene Schlichtungsperson nach dem baden-württembergischen Schlichtungsgesetz
    Das Schlichtungsgesetz wurde zum 30. 4. 2013 aufgehoben. Ein obligatorischer Schlichtungsversuch vor Einreichung einer Klage bei vermögensrechtlichen Streitigkeiten unter EUR 750, Nachbarstreitigkeiten, Streitigkeiten über Verletzung der persönlichen Ehre muss in Baden-Württemberg nicht mehr unternommen werden.
  • Gelistet auf der Schlichterliste nach SoBau bei der Arbeitsgemeinschaft Baurecht im Deutschen Anwaltsverein

Mediation

Selbstverantwortliche Konfliktlösung mit Unterstützung professioneller Vermittler für Wirtschaftsunternehmen und Führungskräfte.

Interessengegensätze und Konflikte gehören zur Wirtschaft wie Geld verdienen! Sie sind selbstverständlicher Bestandteil, ja sogar die Quelle der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung unserer Gesellschaft.

Die Frage ist nur: Wie gehen wir damit um ? Mit Hilfe eines neutralen Dritten lassen sich viele Konflikte leichter bearbeiten.

Ausbildung zum Mediator 2005-2006 am Institut für Mediation / Universität Heidelberg, lizenziert als Mediator BM® durch den Bundesverband Mediation e.V. 2007 (250 Std.).
Seitdem Durchführungen von Mediationen und Veröffentlichungen zum Thema, ständige Fortbildung sowie Tätigkeit als Dozent.

... mehr zur Mediation

Mediation

ist ein freiwilliges und selbstbestimmtes Verfahren. Mit Hilfe einer neutralen Person, dem Mediator, erarbeiten die Konfliktpartner Lösungsmöglichkeiten im direkten Gespräch miteinander.

Es gibt viele Möglichkeiten, Interessenkonflikte zu lösen: Die beste ist immer, sich so zu einigen, dass auch künftig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist. Nur ist dies oft aus eigener Kraft nicht möglich: zu groß scheint die Kluft zwischen den Standpunkten, zu schwer empfindet man die Verletzungen, die der jeweils andere einem zugefügt hat.

Überzeugt davon, Recht zu haben wendet man sich dann an ein ordentliches Gericht oder ein Schiedsgericht. Doch wer in der Wirtschaft tätig ist, weiß, dass auch dies nicht immer befriedigt. Prozesse dauern unendlich lange. Sie sind kosten- vor allem aber zeitaufwendig. Für die Vorbereitung und die Begleitung müssen erhebliche Kapazitäten aufgewandt werden und am Ende eines langen Verfahrens kommt nicht selten doch nur ein 50/50-Kompromiss heraus.. Die Enttäuschung über ein solches Ergebnis ist oft so groß, dass man das Vertrauen in Gerichte und Gerechtigkeit verlieren möchte. Die andere Seite empfindet meistens ähnlich. Warum also nicht einen letzten Versuch wagen, das Schicksal zusammen mit dem Konfliktpartner selbst in die Hand zu nehmen ?

 

Mediation

eignet sich für Menschen und Unternehmen, die bereit sind, die Verantwortung für ihre Entscheidungen zu übernehmen, statt sie einem (Schieds-) Richter zu übertragen

Ein strukturierter Ablauf hilft dabei, Ärger und Enttäuschungen im Interesse einer sachlichen Lösung zurückzudrängen. Ein in der Gesprächsführung geschultes Vermittlerteam, kann die Partner zur Suche zukunftsorientierter Lösungen motivieren. Die Parteien behalten selbst das Geschehen in der Hand, statt die Entscheidung einem Dritten zu übertragen.

 

Mediation

ist eine kostengünstige Alternative zu Gerichten und Schiedsgerichten

Neben der unerträglichen Dauer staatlicher und privater Gerichtsverfahren, spielen im Wirtschaftsleben auch die ständig steigenden Kosten für die Wahl der Mediation eine Rolle: eine Wirtschaftsmediation sollte in ein bis zwei Sitzungen abgeschlossen werden. Damit werden erhebliche interne Kosten, aber auch Gebühren für Gericht und Rechtsanwälte, die immer stärker nach Stunden abrechnen, eingespart. Umgekehrt ist der Aufwand für einen Mediations-Versuch, auch wenn er nicht zu einem Ergebnis führen sollte, kalkulierbar und begrenzt.

Wir bieten unsere Dienste in der Regel als Team an. Zwei Mediatoren – beide mit intensiven Erfahrungen in der Wirtschaft aber mit unterschiedlichem Background – bieten die größere Chance alle Techniken, breite berufliche Kompetenz und wirtschaftliches Verständnis in Ihren Konflikt einzubringen.

Die Kosten werden zuvor vereinbart.

Am Ende einer erfolgreichen Mediation steht eine von den Partnern selbst erarbeitete Vereinbarung, an den sich die Partner erfahrungsgemäß auch halten werden. Falls die Partner dies wünschen und die Voraussetzungen vorliegen, bieten wir als Zusatzleistung die Formulierung und Hinterlegung des Vertrages in der Form eines vollstreckbaren Anwaltsvergleichsvertrages durch den Rechtsanwalt im Mediatoren-Team an.

 

Mediation

ist als Methode zur alternativen Konfliktlösung in vielen Bereichen der Wirtschaft sinnvoll.

  • Streit über Qualität, Termintreue mit Lieferanten und Subunternehmern
  • Streit über Zahlungsverpflichtungen des Auftrag­gebers
  • Streit über Urheber-, Marken-, Patentrechte mit Lizenznehmern, -gebern oder Dritten
  • Streit über gesellschaftsrechtliche Pflichten zwischen Gesellschaftern, Partnern, ARGE-Partnern, Joint-Ventures
  • Streit über Absatzmärkte zwischen konkurrierenden Gesellschaften in einem Konzern
  • Streit über Kompetenzen zwischen Abteilungen des selben Unternehmens
  • Streit über Führung und Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und ihren Mitarbeitern
  • Streit über Zusammenarbeit innerhalb einer Abteilung (Urlaub, Arbeitsbelastung, Kommuni­kation, Betriebsklima, etc.)

Gerade bei internen Konflikten kann die Hinzuziehung eines fremden Vermittlers die Fach- und Personalabteilungen entlasten. Einzelne Führungskräfte werden nicht verbrannt.

 

Mediation

kann auch ein Ausweg aus privaten Krisen von Führungskräften sein.

Die Familienmediation wird bereits am längsten und erfolgreichsten praktiziert. Führungskräfte stehen ständig unter Strom kein Wunder, dass es gerade in deren Familien und Partnerschaften besonders viele Spannungen gibt. Die Trennungsrate ist gerade bei diesem Personenkreis besonders hoch. Die Sorge um die Zukunft der Kinder belastet verantwortliche Führungskräfte besonders. Hinzu kommen Erbschaftsstreitigkeiten mit nicht selten erheblichen Streitwerten.Wäre es nicht günstig, in solchen Fällen Vermittler um Unterstützung zu bitten, die aufgrund ihres beruflichen Werdegangs die spezifischen Probleme von Führungskräften und deren Familien besonders gut nachvollziehen können?